Heute war ich endlich an der Reihe. Nachdem am Freitag Tim und Liselle und gestern Fabi und Emily unterwegs waren, durfte ich endlich mit. Pe und Pan gestatteten mir sogar, einen Begleiter selbst auszuwählen, und ich entschied mich für einen reinen Männertag: Fabi wählte ich, auch mit dem Hintergedanken, dass Tim für die anderen sieben Smoochies ein passabler und kompetenter Führer war.
Es war toll! Spannend! Wir fuhren Eisenbahn! Ganz hoch hinaus, auf den Wendelstein. Fabi erzählte mir, dass er erst vor kurzem mit Tempo 250 Richtung Bremen gefahren ist. So schnell waren wir nicht, wir brachten es immerhin auf 30 Kilometer. Aber dafür ging es ganz steil bergauf und rechts und links ganz tief hinab. Gut, die Aussicht war nicht toll, denn es herrschte Nebel. Dichter Nebel, Pan sagte, maximal 100 Meter Sicht. Eine richtige Suppe, wie Fabi meinte. Und wir wurden nass! Denn als wir oben auf dem Wendelstein waren, marschierten wir durch Wolken. Ein irres Gefühl. Es regnete nicht, aber unser Fell wurde klamm. Meine Zöpfe trieften, Fabis schwarzes Fell zierten kleine Wassertröpfchen. Da wir zudem wenig sahen, wurde der Rundweg zu einem wirklichen Erlebnis, wie die tollen Aufnahmen in unserer Tegernsee-Galerie zeigen.
Neben den Erlebnissen auf dem Rundweg entdeckten wir echte Schafe. Tim erklärte mir hinterher, dass wir mit denen verwandt seien. Verstehe ich zwar nicht, aber die hatten echt süße Glöckchen am Hals und bimmelten fröhlich vor sich hin. Fabi war ebenso beeindruckt. Um viele Eindrücke reicher fuhren wir dann mit Seilbahn ins Tal hinunter, wo wir später das Auto bestiegen und Richtung Heimat fuhren.
Ehrlich: Es war ein toller Kurzurlaub, den uns unsere süße Pe zu ihrem und Liselles Geburtstag geschenkt hat. Gerne mehr! Mehr! Mehr!

Weit entfernte Verwandte: Schafe auf dem Wendelstein
Tim hatte es uns schon erzählt: Eine Landesgartenschau würde jede Menge Platz zum Spielen bieten. Heute, in Rosenheim, haben Emily und ich uns davon überzeugen können. Es gab viele Spielplätze, viele Wasserspiele und jede Menge interessanter Dinge zu entdecken. Wie zum Beispiel das Bienenvölkchen, das auf der Landesgartenschau, die abgekürzt LGS genannt wird, emsig umher flog und sammelte und sammelte und sammelte. Für über 75 Prozent der Bestäubung sind die fleißigen Insekten verantwortlich. Sie liegen damit weit vor den Hummeln, die mit acht Prozent ebenfalls fleißig sind. Das müssen übrigens Männer sein, denn sie fliegen bei kühleren Temperaturen schon los. Das wäre für Emily, Liselle und Pe natürlich undenkbar. Fleißig, fleißig. Ich stelle mir gerade vor, wie Bob mit seinem Hammer auf Bestäubungstour geht…
Der Ausflug nach Rosenheim war jedenfalls wunderschön, Emily und mir hat es sehr gut gefallen, wir haben nach der Rückkehr gleich mit Tim Fachgespräche führen können über die Unterschiede zwischen Neu-Ulm 2008 und Rosenheim 2010. Tim konnte auch gleich einen Vergleich zur Bundesgartenschau in Schwerin ziehen.
Ein schöner Tag bei schönem Wetter!
Sonne, Wasser, gute Laune und leckeres Essen. So könnte man den heutigen Tag beschreiben, an dem wir Smoochies – alle Neune – unterwegs waren. Tim und Liselle kamen sogar in das Vergnügen, eine Rundfahrt über den Tegernsee zu machen. 90 Minuten lang! Liselle durfte mit, weil sie bekanntlich heute auch Geburtstag hat, und wir haben ihr ein tolles Geburtstagsständchen gebracht. Wir haben währenddessen den Ort Rottach-Egern unsicher gemacht, denn hier haben wir unser Quartier für die kommenden drei Tage aufgeschlagen.
Die Autofahrt in den Süden war natürlich lustig, denn wenn wir schon alle unterwegs sind, ist das Getuschel groß. Das Zimmer im Hotel, das Pe gestiftet hat, ist schön groß, Blick auf die Berge. Herrlich. Ach ja, das Wetter: Warm, sonnig. Rund 29 Grad. Was will man mehr.
Am morgigen Samstag geht es offenbar nach Rosenheim. Pe und Pan wollen die Landesgartenschau besichtigen. Ich bin gespannt, wer von uns mit darf.
Nun hat auch Bob endlich seinen ersten Ausflug hinter sich gebracht. Und er war voll begeistert, mit Liselle und mir nach Kitzingen zu fahren, der einzigen Stadt in Bayern, in der die World Press Photo-Ausstellung 2009 gezeigt wird. Die Pe wollte unbedingt die Ausstellung mit den prämierten Pressefotos des Jahres 2009 sehen, und so nutzten wir den Sonnenschein, um in die Stadt am Main zu fahren.
Bob war begeistert, obwohl er anfangs doch sehr nervös war. Und damit er sich nicht unwohl fühlte, fuhren Liselle und ich gleich mit. Zur Belohnung gab’s ein tolles Kidsfoto in der Ausstellung, das ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

In der Ausstellung im Kitzinger Rathaus
Während die Buben heute einmal ganz alleine sein wollten, haben wir – Emily und ich – heute mit Pe einen Frauentag in Heidelberg unternommen. Mit durfte der Pan – er musste uns fahren, weil Pe noch schlafen wollte -, wofür im Tausch Lily in Würzburg blieb. Sie wollte ihren süßen Max nicht alleine lassen.
Um 6 Uhr mussten wir aufstehen, um 7.20 Uhr fuhren wir los -während die Jungs noch schliefen. Wir kamen pünktlich vor 9 Uhr in der Nekarstadt an, und während Pe und Pan zum Frisör liefen, gingen wir zwei schon mal ganz gemütlich in die City. Emily hatte versprochen, mir coole Schminktipps zu geben, und nun sehen wir beide echt super schön aus.
Der Pan schlenderte übrigens vier Stunden durch die Stadt, ehe er gegen 13 Uhr die Pe vom Frisör abholte und mit ihr in die Stadt ging. Vier Stunden hatte die Tortur für sie gedauert, und wir haben von weitem gesehen, dass sie anschließend einen Starbucks Kaffee getrunken haben.
Es war ein schöner Tag und für Emily übrigens ein ganz besonderer. Es war ihr erster Ausflug in die schöne, weite Welt. Ich denke, das nächste mal darf Bob auch noch mit, er ist nun der einzige, der noch nicht verreisen durfte. Schöner Zug am Rande: Er war gar nicht neidisch, sondern gönnte uns unseren Frauentag. Ja, eine Familie wie wir hält zusammen.