Man, was war das cool! Anabelle begeistert die Massen, zeigt den tausenden Fans von Bryan Adams, wie richtig gefeiert und gerockt wird. In Bad Mergentheim ging wirklich die Post ab, als der kandische Schmuserrocker mich und Anabelle hellauf begeisterte mit seinem mehr als zweistündigen Auftritt am wundervollen Schloss.
Waren die malerische Kulisse, das Wetter und die Show von Bryan schon ein absolutes Erlebnis, so war unsere süße Anabelle heute Abend der absolute Hingucker. Denn als das Kamerateam, das das Konzert filmte, Aufnahmen vom Publikum auf der riesengroßen Leinwand zeigte, war immer und immer wieder unsere tanzende Anabelle zu sehen. Völlig losgelöst feierte sie und sang jede Zeile der Songs mit, so dass die Fans ihr völlig verdient zuwinkten. Herrlich.
Anabelle und Fabi streiten sich übrigens jetzt, wer der größere Rocker ist. “Hardcorerocker Fabi”, wie Pe ihn nach seinem Konzert von Rush nennt, hält die Musik von Bryan für “ganz nett”, was Anabelle als reichlich untertrieben findet. Egal - sie haben den kleinsten gemeinsamen Nenner gefunden: Beide Bands kommen aus Kanada, also muss für sie Kanada das Mutterland der guten Rockmusik sein. So nebenbei sei erwähnt, dass Lily und Max das anders sehen, und ich stehe bekanntermaßen mehr auf Soul von Sade (freue mich schon auf das Duett). Aber ganz egal. Gefallen hat mir Bryan auch ein wenig, und die Bilder meiner rockende Smoochieschwester im Summer of 2011 begeistern selbstverständlich auch mich. Paaaarty!!!!
Wie jeder weiß, sind wir Smoochies echte Kulturfreunde. Neben lustigen Ausstellungen – hier hat es uns besonders die moderne Kunst angetan – sehen wir gerne wundervolle Gebäude, die wir in unseren Filmen zeigen, und schöne Kulturlandschaften. Seit unserem Kurzausflug nach London ist aber eine neue Vorliebe hinzugekommen: Livekonzerte. Den Anfang machten Lily und Max mit ihrem Besuch des Roger Daltrey-Konzertes in der Royal Albert Hall im März, und Anfang Mai hatte es Jamie und Liselle zu Sade nach Stuttgart verschlagen. Heute war nun Fabi an der Reihe, der kräftig aus der Festhalle vom Rush-Konzert gezwitschert hat.
Wieder zuhause ist er immer noch völlig begeistert und rockt durch die Gegend, vor allem weil die Band sein Lieblingsalbum Moving Pictures gespielt hat. Und da es dort eine Filmszene gibt, in der Bilder herumgetragen werden, legt er das Album auf, nimmt die Bilder von den Wänden und hängt sie um. Da ist dann unser kleiner Rizzie neben einem Foto von ihm und Pan (der ihn übrigens heute begleitete), oder wir Smoochies hängen plötzlich neben dem Weihnachtsbaum. Manche Bilder hängt er einfach nur ab, und hängt dann dafür Strichbilder hin, die er so nebenbei auf die Schnelle anfertigt. Wir nehmen ja an, dass die super laute Musik (er meint, ihm hätten die Ohren geklingelt) ein paar seiner Gehirnwindungen vorübergehend belegt haben, denn er sagt dauernd, unser kleiner BMW sei sein Red Barchetta, womit er wohl wieder einen Song von Rush meint. Das bessert sich bestimmt wieder. Wir hoffen es jedenfalls!
Gemeinsam mit Lily und Max habe ich den ersten Teil unserer Frühlingsreise-Trilogie fertiggestellt, den unsere Fans nun endlich genießen können. Zu sehen sind unsere wunderbaren Erlebnisse in London im März. Viel Spaß!
Stimmt’s? Meine Überschrift hat Euch hergelockt. Liselle singt ein Duett mit Sade? Nein, soweit ist es noch nicht, doch ich war smoochiemäßig begeistert von ihrem Konzert in Stuttgart, das Jamie und ich am Samstag Abend gesehen haben. Sade singt wirklich gut, so dass es für mich natürlich kein Problem wäre, mit ihr gemeinsam einen Song aufzunehmen und zu präsentieren. Für ihr Alter hat sie sich zudem sehr gut gehalten – was sind da schon 50 Jahre Altersunterschied bei so zwei jungen Menschen wie Sade und mir?
Ganz anders dagegen die The Jolly Boys, die das Vorprogramm überlebten – so jedenfalls lautete Jamies Kommentar, denn die Boys aus Jamaika scheinen wirklich alt zu sein und unterhielten uns mit wirklich eigenartiger Musik und coolen Gesten. Das alles seht Ihr in unserer neuen Bilderrubrik Kultur, die wir online gestellt haben.
Letzter Teil unseres USA-Films. Teil vier zeigt unsere Erlebnisse in Seattle, wo wir das Science Fiction Museum besucht haben, und in der Glücksspielstadt Reno. Die Bandbreite reicht also dieses Mal von Kultur bis Glücksspiel.
Bob hat übrigens auch einen Directors Cut erstellt, den wir vielleicht irgendwann auf dieser Seite veröffentlichen.
Wir wünschen nun viel Spaß beim Genuss unseres abschließenden Filmteils.
Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großes Interesse an Musik habe. Ich singe gerne und viel, und mein Auftritt im Bostoner Starbucks im vergangenen Jahr ist bei meinen Mitsmoochies legendär. Da war es doch selbstverständlich, dass ich am gestrigen Samstag mit Pe und Pan nach Nürnberg zum Klassik Open Air durfte. Begleitet wurde ich von Fabi, der immer für gute Laune sorgt.
Wir waren super pünktlich da, und der Pan hatte endlich einmal paniklos einen Parkplatz gefunden. Am Eingang gab es Hüte und kleine Eis. Wurst gab’s später auch, denn der Pan holte sich drei im Weckla. Lecker. Kurze Zeit später trudelten Günter und Angelina ein, zwei Bekannte aus Hanau. Lustig wurde es, und wir hatten jede Menge Spaß mit den beiden, die leider viel zu früh gehen mussten. Spaß hatten wir übrigens auch mit Lea und Jonas, zwei Kids aus Erlangen, nur ein klein wenig älter als Fabi und ich. Was rockten und tobten wir und genossen die Musik, gestärkt durch Unmengen Popcorn.
Die Musik selbst war schön, sie stand unter dem Motto Eisenbahn, und richtig romantisch wurde es, als tausende Wunderkerzen das Open Air Gelände in ein sterniges Lichtermeer tauchten. Da war die Kälte und Klämme, die Fabi und mich im Laufe des späteren Abends beschlich und unser Fell feucht werden ließ, glatt vergessen.
Manchmal können wir richtig kulturell sein. So auch heute, als Emily und ich mit Pe und Pan nach Bremen gefahren sind. Das Ziel unsere Begierde war die James Rizzi-Ausstellung in der Messehalle – eine riesig rizzige Show. Genial!
Sicher verstaut in unserem gemütlichen Transportrucksack fuhren wir mit dem Zug um 7.30 Uhr nach Norden in die Stadt, die sich den Zusatz Freie Hansestadt gibt. Knapp drei Stunden später waren wir da, und in der Messehalle 6 gab es dann unglaublich viele Bilder zu bewundern. Emily und ich waren voll begeistert, denn der James versprüht echt gute Laune! Klar, dass die Pe den einen oder anderen Schnappschuss von uns schoss, als wir uns den Bildern widmeten.
Danach ging es dann noch in die Stadt, wir spielten “Bremen in zwei Stunden”. Selbstverständlich schafften wir das: Den Roland, das Schnoorviertel und die Böttchergasse sahen wir ebenso wie die Bremer Stadtmusikanten. Eigentlich sind es nur vier, mit uns waren sie zumindest kurzfristig ein Sextett.
Gegen 17 Uhr fuhren wir dann wieder heim, und jetzt sind wir echt tierisch müde, denn natürlich mussten wir Tim, Liselle, Bob, Lily, Max, Joe und Herrn Schmidt alles ganz genau erzählen. Da durfte natürlich auch nicht fehlen, dass der nette Zugchef heute morgen von uns im Zug unbedingt ein Foto machen wollte – weil wir so süß sind. Dem kann ich nur zustimmen!