Category: Pe und Pan

Geburtstags-Segway-Fahrt

Tim fährt Segway Ach, was war das heute ein lustiger Abend. Gemeinsam mit Pe, Pan, Onkel Ralf, Tante Iris und Hermann sind wir nach Aschaffenburg gefahren und haben eine lustige Tour auf einem Segway gemacht. Klar, dass wir Smoochies dabei nicht fehlen durften, immerhin war es ja zudem Pans Geburtstag. Im Gepäck hatte ich Nils, denn die Orientierungslosigkeit der Nicht-Smoochies ist hinlänglich bekannt. Und da es bekanntlich durch den Spessart gehen sollte, war unser großer Navigator der richtige Begleitsmoochie.

Ich gebe es zu, wir waren alle am Anfang ein wenig wackelig auf dem 8000 Euro teuren Gefährt, doch schon nach wenigen Minuten schalteten wir den Turtle-Modus ab, der die Geschwindigkeit auf neun Kilometer begrenzt. Dann ging es ab zum Main und von da in den Spessart. Das war ein echter Spaß, und die Zahl der Unfälle hielt sich in Grenzen. Selbst Tante Iris gewann zusehends Gefallen an dem Erlebnis und rauschte wie ein Wiener Blitz durch den Wald. Schade nur, dass Hermann, eigentlich gar kein Rabauke, am Ende unseren Onkel abschoss, so dass er sich auf den Asphalt legte. Doch auch das überlebten wir alle.

Unsere Pe entwickelte sich übrigens zusehends zu einer echten Pistensau. Der Ausdruck stammte übrigens nicht von mir, sondern vom sogenannten Guide, der uns einwies und begleitete. Und wahrlich: Sie schoss nur so über die Waldwege und fuhr zahlreiche kunstvolle Kurven in einer Höllengeschwindigkeit.

Fazit: Ein echter Smoochie-Spaß, den wir bald dringend wiederholen müssen!

Ole(eee), ole(eee), ole(eee), ole(eee)

Ein letztes Mal wird sie, die liebe Pe, noch bezahlten Urlaub haben, bevor sie sich diesbezüglich künftig jedes Mal die Frage stellen muss: Einkommen oder Urlaub? Tim, unser Finanzminister, hat Pe zwar angeboten, sie zukünftig in ihrer freien Zeit finanziell zu unterstützen, was sie als kleiner Dickschädel aber kategorisch abgelehnt hat. Schade, dass der Pan jetzt nicht auch schon Urlaub hat, denn dann könnten wir uns bis zum Jahresende vergnügliche – und auch mal besuchsfreie (!) – Familientage gestalten. Wir Kinder, und auch Herr Schmidt, haben nämlich keine Lust, die beiden ständig mit anderen zu teilen.

Fabi hat gesagt, dass er morgen den ersten Bürgermeister von Hamburg anrufen will, damit der Pan vielleicht doch schon früher Urlaub bekommt. Und mit seinem Charme wird ihm das möglicherweise ja auch gelingen.

Prinzessin für einen Tag

Gestern wagten wir unseren Augen kaum zu trauen: Pe sah völlig verändert aus, anders als sonst und trotzdem super schön. Das sagte übrigens auch der Pan, der seine Pe erstmals in seinem Leben geschminkt sah. Der Grund war mir nicht so ganz klar, denn Pe ist auch so völlig in Ordnung, doch Liselle – die jüngste Frau im Haus – war ganz begeistert und aufgeregt, sie kennt sich mit Make-Up und so Sachen ja aus.

Also, Pe machte mit bei einem Workshop mit Namen “Princess for one day”. Pan sagt bekanntlich immer, die Pe sei tagtäglich seine und unsere Prinzessin, doch nicht immer glaubt sie uns das. Und so fuhr sie gestern morgen dahin (wie immer startete sie später als vorgenommen), also zu dem Workshop mit einem bekannten Fotografen Karp, und kehrte Stunden später heim. Man, was hatte sie zu erzählen. Fabi, Joe, Max und ich verstanden nur die Hälfte, doch Liselle und Lily waren ganz Ohr.

Pe war geschminkt und zog schließlich ein Foto heraus, riesengroß, und da war wirklich ein etwas anderer Mensch zu sehen. Richtig gut sah sie aus (Pan sagte, noch besser als sonst), und ihre Augen, da könnte ich mich selbst drin verlieben, wenn ich es dürfte  und es den Pan nicht gäbe. Jedenfalls waren wir alle sechs inklusive Pan, der abends aus Hamburg kam, ganz begeistert.

Das Problem: Wie immer ist unsere Pe überhaupt nicht zufrieden. In dieser Beziehung hat sie echt einen Knall. Sie findet das Farbfoto hässlich. Ist es aber ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Pan will es rahmen lassen und in Hamburg aufhängen. Er redet sogar davon, das Scharz-Weiß-Foto ebenfalls aufzuhängen. Ja, ja, er hat ja schon so eine Art Pe-Wand im Großen Ruhm, wo er Karten und Fotos hängen hat.

Na ja, Pe ist nun unzufrieden mit den Fotos, und Liselle versucht jetzt, ihr klar zu machen, dass sie wirklich schön sind. Pan hat aufgegeben, er kennt Pe schon zu lange. Aber wie gesagt: Es ist eine andere Pe auf den Fotos, aber super schön. So sagte es der Pan. Und der muss es ja wissen.

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