Auf Ludwigs Spuren

Fabi auf König Ludwigs Spuren Mit einer kleinen, aber wirklich feinen und schönen Wanderung ist unser viertägiger Ausflug ins Allgäu zu Ende gegangen. Am heutigen Morgen folgten wir der äußerst netten Frau Anke aus Füssen durch den Wald. Sie holte uns am Hotel ab und ging mit uns auf König Ludwigs Spuren. Ganz historisch! Wir sahen das Märchenschloss Neuschwanstein, wundervolle Seen und Hohenschwangau, sogar einen Miniwasserfall und eine Miniklamm durften wir bewundern. Und das alles untermalt von spannenden Erklärungen aus der Geschichte, die mich als alten Historiker natürlich beeindruckten.

Besonders märchenhaft war der Alpenrosenweg, den wir teilweise begingen. Nicht nur der Name selbst ist märchenhaft, sondern man kann sogar märchenhafte Geschichten lesen. Denn in einigen Schautafeln sind internationale Märchen zum Beispiel aus Bosnien oder der Türkei zu finden. Das Märchen der Smoochies haben wir noch nicht dabei, aber ich bin sicher, dass Oli, Sven und Jamie ihr Smoochie-Lieblingsmärchen von der leckeren Banane niederschreiben, so dass es dann dort aufgenommen werden wird.

Interessant sind übrigens auch die Touristenmassen, die sich am Schloss Neuschwanstein tummeln, das übrigens weniger schön sein soll als das Schloss Hohenschwangau. Neuschwanstein ist halt bekannter, obwohl es nie fertig gebaut wurde. Da fehlt noch irgend was! Insgesamt steht aber alles im Zeichen Ludwigs II., und so stießen auch wir immer wieder auf seine Spuren. Wir sahen das Schloss, wo er im Sommer sonnte, den See in dem er schwamm und gingen Wege, die er ritt. Wer’s übrigens nicht weiß: Der gute Ludwig sah mit zunehmenden Alter immer schlechter aus. Hätte er damals schon die Smoochies gekannt, wäre er vielleicht a weng fröhlicher gewesen.

Wir waren es auf jeden Fall an diesem Tag, denn wir genossen noch einmal einen schönen und spannenden Vormittag. Einen kleinen Tipp haben wir noch: Probiert unbedingt Bayerische Creme. Schmeckt megalecker. Der Anke aus Füssen und der Simone aus dem Allgäu ein smoochiehaftes Danke.

Bei den Moorleichen

Fabi im Moor Hättet Ihr es gewusst? Man kann im Moor tatsächlich versinken. Bob wollte es mir ja nicht glauben, aber auf meine Nachfrage beim freundlichen Führer bekam ich es bestätigt: Ist das Moor tief genug, versinkt man, denn es zieht einen langsam hinab. Diese und noch viel mehr interessante Sachen haben wir heute gelernt, als wir im Wurzacher Ried das Moor erkundeten. Wie? Das kennt Ihr nicht? Kein Problem: Wir sind am Rand des Allgäus – im Württembergischen Teil – und besuchen für vier Tage die Region. Und heute stand halt Bad Wurzach auf dem Reiseplan, eine Kurstadt, die alles dem Moor zu verdanken hat.

Da gehört eine spannende Führung samt Torfstecher-Menü zum guten Ton. Und selbstverständlich bekamen wir Geschichten von Moorleichen zu hören, die ab und zu schon mal wieder aufgetaucht sind. Einmal soll eine Frau gerade noch so gefunden worden sein, als sie schon fast bis zum Hals im Moor steckte. Es war also wirklich spannend (für Anabelle auch manchmal etwas gruselig), auch wenn wir leider keine Gelegenheit hatten, mit dem kleinen Moorzug zu fahren. Auch den gibt es hier, die krummen Schienen der Schmalspurbahn sehen echt abenteuerlich aus. Ich hoffe aber, dass wir es irgendwann noch hinkriegen, mit knapp 6,5 Stundenkilometern durch das Moor zu düsen – samt Entgleisung, die eine Menge Gaudi bringen soll.

Rein altersmäßig gesehen scheinen Bob, Anabelle und ich übrigens die jüngsten Gäste der Stadt zu sein, deren Gemeindegebiet übrigens größer als das von Lichtenstein ist. Hier laufen nämlich jede Menge ältere Menschen über 60 Jahre rum, “Best Ager” genannt. Noch älter sind es im Marketingdeutsch dann die “Best Ager plus”. Witzig. Würde mich mal interessieren, wie die uns nennen würden? “Top Ager +”? Würde passen, denn top drauf sind wir Smoochies bekanntlich den ganzen Tag.

Abgehoben

Wenn wir fliegen, dann meistens in einem Flugzeug und nie gemeinsam. Wir sind echte Flugprofis, ohne Angst! Der Tag heute war aber auch für uns Smoochies was Besonderes, denn einige von uns trauten sich tatsächlich nicht in dieses sehr eigenwillig aussehende Fluggerät. Nur die Mutigsten – also Sven, Tim und Pe – wagten es und gingen im Zweierpack in die Luft. Paragliding heißt das, und da es Tandemschirme gibt, kann man folglich zu zweit fliegen.

Mit der Gondel ging es in Werfenweng auf den Berg, von wo aus sich unser Trio aus 1800 Metern nur mit einem Schirm gesichert in die Tiefe stürzten. Während Tim, Sven und Pe also den Flug genossen, schlossen Liselle und ich am Boden neue Freundschaft mit Celalina. Sie wartete ebenfalls am Boden auf ihren Helden. Bei strahlendem Sonnenschein war das jedenfalls echt kurzweilig, so dass wir kaum merkten, wie stark die Sonne brannte. Kein Wunder also, dass wir alle ein gutes Stück brauner wurden, manche sogar roter samt Sonnenbrand, wie wir am Abend feststellen mussten.

Sven und Tim in der Klamm

Den Grand Canyon kennen wir schon, eine Klamm noch nicht. Was das miteinander zu tun hat? Nun, eine Klamm sei der Grand Canyon im Kleinformat, erklärte uns Tim, und so fuhren wir neugierig zur Liechtensteinklamm, die nur wenige Kilometer von unserem Palasthotel entfernt liegt. Es ging tief hinein in die Schlucht, um uns herum meterhohe Felswände und stürzende Fluten. Es gab tolle Fotomotive und am Ende einen Wasserfall. Eng und spannend war es also, so dass wir nach Verlassen der Klamm uns erst einmal mit einem Kaiserschmarrn stärken mussten (vom Pan bezahlt). Wir Smoochies wählten übrigens die Vanillesoßenvariante, denn Preiselbeeren fanden bei uns 14 keinen gemeinsamen Nenner. „Draaaaamatisch lecker“, rief Bob jedes Mal aus, wenn er sich wieder ein Stück Süßes in den Mund schob.

Am späten Abend hieß es dann Abschied nehmen, und zum Glück ließen sich Celalina und ihr Freund es sich nicht nehmen, uns allen Tschüß zu sagen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die nette Stuttgarterin nach Xenia unser zweiter Ehrensmoochie werden könnte…

Frieren im Frühling

Bob und Jamie vor der Eisriesenwelt

Bob und Jamie vor der Eisriesenwelt

Wenn ich es richtige verstehe, dann ist eine Premiere so etwas wie ein erstes Mal. Wenn das stimmt, was Tim sagt, dann hatten wir heute mehrere Premieren. An einem Tag! Die schönste ist, dass wir alle 14 gemeinsam unterwegs sind, von Anabelle bis Tim sind wir alle im Kurzurlaub in Österreich. Wir kamen sogar pünktlich weg, weil Anabelle und Emily, unsere Topmodels, rechtzeitig mit Anziehen, Schminken und Klamotten packen fertig waren. Rechtzeitig heißt bei uns knapp 20 Minuten Verspätung, aber das plant Tim eh schon immer ein.

In Österreich waren einige von uns bereits– so gesehen also keine Premiere –, aber dass wir im Frühling auf einer Eisrutsche waren, das schon. Wir machten nämlich Halt in der Eisriesenwelt, der größten Eishöhle der Erde, wie es dramatisch aufregend heißt. Bewaffnet nur mit einer Öllampe ging es 700 Stufen hinauf und 700 Stufen wieder hinab. Dabei schien es, als wollten die Eisriesen uns mit aller Macht vertreiben und gar nicht erst in ihr dunkles Reich hinlassen. Als wir nämlich die Höhle betraten, fegte uns ein eiskalter heftiger Windstoß entgegen, was Bob seinen berühmten Schlachtruf „draaaaamatische Momente in der Höhle“ ausrufen ließ. Für Lily, Max und Nils war das wirklich dramatisch, denn sie hoben einfach ab (Herr Schmidt saß in Tims Tasche) und wären glatt davon gefegt worden, wenn unser Beschützer Joe sie nicht rechtzeitig eingefangen hätte. Rund einen Kilometer ging es hinein in die Höhle, die uns bei 0 Grad mit faszinierenden Figuren aus Eis begeisterte. Coooooooooool!

Nach diesem frostigen Erlebnis ging es nach St. Johann. Da es von Orten diesen Namens Millionen zu geben scheint, fügt man im Pongau hinzu. Ulkig, was es alles so gibt. Hier sind wir in einem traumhaft schönen Hotel untergebracht (mit Dusche und Badewanne!). Während sich Pe und Pan eine kleine Schlafstube teilen müssen, haben wir ein riesengroßes Zimmer für uns selbst. Mit TV. Und das war wichtig, denn unser königsblauer Tim durfte seinen ersten Titel mit seinem Lieblingsclub feiern – die nächste Premiere.

Nach dem Essen – unserem ersten Drei-Gänge-Menü (Lily und Max warten noch immer auf den Käse) – entführten wir Buben eine echte Pongauer Braut. Das machten wir so gut, dass die Hochzeitsfeier gefährdet war. Einerseits konnte der Bräutigam sie nicht finden, anderseits wollte die hübsche Dame auch gar nicht mehr von uns weg. Verständlich.

Marc fiel später dann ein wenig aus dem Rahmen. Angestiftet von zwei Berlinern nippte er am Wein und paffte! „Wo ist denn die Braut“, fragte er immer wieder a weng angesäuselt. Ich bin sicher, dass unser Schaf im Wolfspelz morgen früh einen Kater haben wird. Für ihn ganz sicher eine Premiere…

Knete statt Pastete

Liselle singt Was essen die Mailänder eigentlich? Also zuhause, nicht in der Stadt oder im Lokal. Geld? Wir brauchten unendlich viele Stunden, bis wir endlich einen Supermarkt gefunden hatten. In der Stadt gab es nur Lokale, Banken, dann wieder Banken und Imbissstände. Aber kein noch so kleiner Markt, in dem wir uns Getränke oder leckere Speisen hätten kaufen können, auch wenn es nicht hätte Pastete sein müssen. Aber wie erwähnt, gegen 20.32 Uhr am Abend hatten wir endlich einen in unmittelbarer Nähe unseres Hotels entdeckt und deckten uns mit Getränken und leckerem Obst ein.

Nun sind wir also in Mailand, unser erstes Mal in Italien. Und wie es für uns Smoochies so üblich ist, haben wir das meiste schon gesehen. Auch wenn wir relativ kurze Beine haben, sind wir wieselflink und haben den Dom gesehen, die tolle Einkaufspassage, die Scala und vieles, vieles mehr. Sogar ein paar Spinner. Und Bob bekam glatt ein Freundschaftsbändchen aus dem Senegal. Der nette Mann wollte erst ein wenig Geld dafür, doch als er Bob erkannte, unserer Supermoderator, schenkte er es ihm. So ähnlich ist es jedenfalls gewesen.

Im Dom selbst, immerhin eine riesengroße Kirche, zündeten wir für unsere Familie zwei Kerzen an – ein klein wenig brennen sie auch für unsere Freunde –, und vor der Scala sang unsere begnadete Liselle ein kleines Ständchen für die vielen Zuschauern, die da rumsaßen. Klar, dass sie bald in der Scala singen wird.

Genossen haben wir übrigens auch den Flug nach Mailand. Da sprach eine Biene mit der Stimme von Niki Lauda und erzählte uns die Sicherheitsvorkehrungen an Bord, denn wir flogen mit der österreichischen Fluglinie Niki. Irgendwie hat der Niki sich schon verändert, aber Tim klärte mich auf, das sei gar nicht der richtige Niki im Film. Unsere Tante Iris hätte sich bestimmt gefreut, wenn sie an Bord gewesen wäre, zumal der Service wirklich nett war.

Bis übermorgen sind wir nun hier in einem bombastischen Hotel untergebracht. Ein riiiiiiiesengroßes Zimmer haben wir hier mit einem ultragroßen Bett. Echt smoochiemäßig cool! So lässt es sich urlauben.

Smoochies im Hotel

Haushaltswochenende

Putz-Smoochies Was mussten wir gestern und heute schuften: Da wir Kekse, Salzstangen und Mars verbröselt hatten, verdonnerten uns Pe und Pan dazu, die Wohnung zu staubsaugen. Das ist druchaus anstrengend, denn so ein Staubsauger ist relativ schwer für uns kleine Smoochies. Wir haben aber eine erfolgreiche Technik entwickelt, wie wir das hinkriegen. Hinten stehen zwei Schiebe-Smoochies, einer sitzt auf dem Staubsauger und gibt als Kommando-Smoochie die Befehle und vorne ist der Stangenführer-Smoochie, der den Saugkopf nach Anweisung des Kommando-Smoochies führt. Oben drauf sitzt immer Herr Schmidt als Notfall-Smoochie, falls mal was schiefgehen sollte. Das klappt prima, und nachdem wir so richtig schön sauber gemacht hatten, durften wir auch den ganzen Tag Fußball gucken. Wie mir Liselle gesagt hat, ist sie nicht gerne Schiebe-Smoochie, sie hat gerne den Posten des Kommando-Smoochie inne – wer nicht? Für uns übrigens auch cool, denn sie singt ihre Befehle.

Heute galt es dann, die Kekse nachzufüllen, die wir weggegessen hatten. Da wir unser Geld sparen müssen – Tim rückt einfach nichts raus -, schickten wir am Samstag Abend noch den Pan los, Backsachen zu kaufen (natürlich auf seine Kosten). War ganz schön viel, und er brauchte ganz schön lange, bis er wieder zuhause war. Am Sonntag Morgen standen wir dann drei Stunden in der Küche und kneteten, stachen Teig aus und buken, was der Ofen hergab. Eine leckere Ausbeute für uns Smoochies, die noch üppiger ausgefallen wäre, wenn Joe und Tim weniger Teig genascht hätten. Aber es sind auch so schon eine paar leckere Stunden garantiert.

Gespannt sind wir auf die Walnussplätzchen, die sahen total verunglückt aus, riechen aber monsterlecker. Gööööttlich!!!!

Ab jetzt wird wieder hemmungslos genascht!

Backsmoochies

Das besondere Festival: Flagger Ahead

Fabi und Liselle im Casino in Reno Es gibt Leute, die haben Glück und gewinnen, und es gibt andere, die verlieren. P&P gehören zweifelsfrei zur letzteren Gattung. Jedenfalls wenn man ans Glücksspiel denkt. Heute waren sie doch tatsächlich in Reno noch einmal in einem Casino und haben ganze vier Dollar einfach so verzockt. Und wir – Liselle und ich, der Fabi – mussten diesem traurigen Treiben auch noch zusehen. Kein Vergleich zu unserem souveränen Gewinn am Tag zuvor, nein, wirklich nicht. Einfach verzockt.

Dennoch war Reno für die beiden Sponsoren unseres Amerikatripps ein schönes Ausflugsziel, immerhin sahen wir jede Menge Biker. Das lag daran, dass an diesem Wochenende in der Stadt die Street Vibrations stattfinden – eine wirklich coole Veranstaltung mit coolen Bikes und coolen Bikern.

Vibrierend ging es im Laufe des Tages auch weiter, denn die Interstates in Kalifornien sind teilweise ganz schön hinüber. Kein Wunder, dass der österreichische Terminator-Gouverneur da aufräumen lässt und eine Baustelle die andere jagt. Dabei gibt es auch richtig tolle und interessante Wettbewerbe. „Flagger ahead“ steht da überall, und die Flagger regeln den Verkehr an den einspurigen Stellen. So jedenfalls war es auf der Fahrt zum Lake Tahoe. Der Wettbewerb geht wie folgt: Einige Meter vor dem Hauptakteur, dem Flagger, steht ein – nennen wir ihn – Slower. Der weist darauf hin, dass bald ein Flagger kommt und bittet um langsame Fahrt. Und dann steht er da: der Flagger. Er hat zwei Möglichkeiten auf seinem Schild: Slow und Stop. Stark. Denn das ganze ist höchst anstrengend, muss doch jede Kreuzung berücksichtigt werden. Auf dem Hauptfeld waren tatsächlich sechs Flagger für eine Baustelle im Einsatz. Die haben bestimmt trainiert und waren richtig gut, denn alle Autos folgten ihnen äußerst genau.

Nach so viel Flaggern hat der Pan endlich sein erstes von 14 Versprechen eingelöst. Er kaufte uns ein riesengroßes Eis. Bleiben noch 13 übrig, die er uns schuldet. Vielleicht kommt ja heute eines dazu.

Dazu kommt auch ein weiteres Motel aus der Kategorie: „Was heißt newly renovated?“ Im Deluxe Inn in South San Francisco, an dem gar nichts deluxe ist, beantwortet die Frage mit „Schon lange her“. Aber es ist wenigstens sauber. Allerdings haben wir für 50 Euro die Nacht auch schon komfortabler geschlafen.

Bob und Anabelle am Lake Tahoe

Westen – Osten – Norden – Wohin denn nun?

Am gestrigen Tag waren P&P orientierungslos. Crater Lake im Osten oder Quad fahren im Westen? Die Entscheidung fiel im Besucherzentrum in Roseburg, als sie sie sich genauer erkundigt hatten. Es ging Richtung Küste, ohne jedoch, um es vorweg zu nehmen, das Meer zu sehen. Typisch Pepanten!

Nun gut. Auf nach Westen. Knapp 120 Kilometer durch schöne Landschaft, die noch gar nicht schaurig war.Warum schaurig? Nun, als wir das Schwarze Moor vor einigen Tagen besucht haben, kam uns bekanntlich die Idee, einen Moor-Gruselfilm zu drehen mit Bob als Bösewicht und Tim als missbrauchten Helfershelfer. Ich, Fabi, soll die wunderschöne Heldin – gespielt von Liselle, Emily oder Anabelle – retten.

Was hat das nun mit unserem gestrigen Tag zu tun? Ganz einfach: An der Küste im Westen angekommen, suchten wir eine Quad-Verleihstation. Die erste, die wir ansteuerten, gefiel uns gar nicht, der Himmel war bewölkt. Also ging es an der Küste weiter nach Norden, und da gab es dann eine tolle Station, die es ermöglichte, direkt durch die Dünen zu rauschen. Und im Laufe der Stunde legten sich Wolken an den Rand der Dünen, was die oben beschriebene Gruselatmosphäre für unseren Moorfilm perfekt gefördert hätte. Alle Versuche von Marc, ein wenig Nebel einzufangen, schlugen fehl.  Aber es war wirklich perfekt!

Und wie sind Pe und Pan gefahren? Schildkrötenhaft, besonders der Pan. Pe wurde immer mutiger, gab Gas und traute sich so viel, bis sie doch wieder bergauf Angst bekam und gleich mal kräftig stecken blieb. Was drehten die Räder so wundervoll durch. Diese kleinen Quads sind aber auch wirklich knatternde Maschinen, die ganz schön Lärm machen. Spaß gemacht hat es uns allen aber trotzdem.

Danach ging’s dann wieder nach Osten (Walmart-Besuch in Eugene), und von da wieder zurück nach Norden. Wie immer sicher geführt von Nils und Werner. Und nun sind wir in Salem, der Hauptstadt von Oregon.

Ach ja: Nach Osten wollen wir doch noch und den auf dem Rückweg den Crater Lake besuchen. Warm anziehen!

Sieben Welten und ein Moor

Tim und Fabi im Moor

Kurz vor unserem Urlaub in den USA sind wir heute schon einmal üben gegangen. Wir fuhren ins Schwarze Moor in der Hochrhön. Das war richtig spannend, denn wir haben jede Menge interessanter Pflanzen und moorige Landschaften gesehen. Da das Schwarze Moor noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand ist, gab’s Mooraugen, Pilze und vieles mehr zu bewundern, und so wurde der über zwei Kilometer lange Rundweg wirklich spannend – inklusive Bratwurst.

Da das alles unsere Phantasie anregte, hatten Tim und ich natürlich gleich die Idee, einen Smoochies-Moor-Gruselfilm zu drehen. Herrlich schaurig, soll er werden. Um Euch die Location, wie das im Filmfach so heißt, zu zeigen, haben wir einen kurzen Smoochies on Tour-Clip gedreht, den der gute Bob jetzt zusammenschneidet. Ich hoffe, unser Cutter wird noch vor unserem Take Off nach Amerika fertig.

Danach ging es für vier Stunden in die Sieben Welten in Künzell. Wirklich schön ist die gesamte Anlage, auch wenn der Bereich für uns Kinder noch nicht fertig ist. Leider war es den Mädels ein wenig zu kalt, denn das Wasser hat keine thermetypischen Temperaturen. Aber die Baumsaune fanden wir alle atemberaubend.

Für Marc und Annabelle war der gestrige Tag ein ganz besonderer Tag: Sie waren erstmals mit uns unterwegs. Ich muss zugeben, so langsam wird es auf der Rückbank eng…

Eisloses Vergnügen

Sonnenuntergang Ich beginne nicht gerne mit einer Klage, aber der Pan hat heute sein Versprechen gebrochen: Er wollte jedem von uns mindestens drei Eis kaufen. Tat er aber nicht. Alles war ihm zu teuer. Dabei hätte es eins ja auch getan. “3,50 Euro für eine billige Magnum-Kopie? Mit mir nicht”, sagte er. Und so wurde der ganze Tag zwar eislos, vergnüglich aber dennoch.

Wir fuhren Gondel (nachdem wir 75 Minuten fast warten mussten), liefen viel und besuchten Orte der Olympischen Spiele von 1992. Die haben das hier wirklich schön gebaut. Und alles ist fertig, ganz im Gegensatz zur Kirche, die wir gestern besucht hatten. Bob wäre richtig enttäuscht gewesen, da er nichts mehr hätte tun können. Obwohl – mit seinem Traktor wäre er bestimmt auf die Idee gekommen zu fragen, ob er den Rasen mähen darf.

Es wurde langsam dunkler – wir waren insgesamt wieder mehr als zehn Stunden unterwegs -, und zum Ende des Tages erlebten wir dann ein famoses Farbenspiel am Brunnen auf der Plaça de Espanya. Mit Musik. Liselle sang eifrig mit, und unterstützt vom Wasser und den Farben wurde das Spekatkel für uns Smoochies dank ihrer Gesnagesleistung noch grandioser. Ein wirklich schöner Tag in einer schönen Stadt.

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