Kann sich eigentlich einer vorstellen, wie lange elf Kilometer für so kleine Smoochiefüße sind? Da rechnen die Wanderer doch tatsächlich nur mit vier ein viertel Stunden, doch für uns kleine Wesen werden daraus dann schon schnell mal über sechs Stunden. Und das ist dann schon ganz schön schnell, vor allem, wenn man noch PePanTen durch die Berge ziehen muss, die geradezu lahm sind.
Unsere Leser werden jetzt richtiger Weise bemerkt haben, dass wir heute eine ausgiebige Bergwanderung unternommen haben. Und zwar eine der ganz besonderen Art. Ist ja auch klar, wir wollten unbedingt unsere gestern gekauften Wanderschuhe einlaufen, und so ging es hinauf auf den Tegelberg, wo wir zunächst ausgiebig den Drachenfliegern zusahen und sie beim Start in die Tiefe anfeuerten. Danach begaben wir uns dann auf den Ahornreitweg, ein wirklich schöner Wanderweg, der aber vor allem mit – na, geraten? – Schnee glänzte. Und viel Tauwasser. Da wurden nicht nur unsere neuen Schuhe ganz schmutzig, nein, wir versanken auch mehrmals in dem Schnee und zum Teil galt es, alles Geschick aufzuwenden, um die gefährlichen Herausforderungen zu bestehen. Zum Glück gab es keine Lawine, so dass wir heil herunterkamen. Max entdeckte dabei übrigens, dass man beim Pipi machen ganz tolle Muster in den Schnee zeichnen kann. Hei, was war das ein Spaß!
Die Wanderung war trotz der schönen Widrigkeiten äußerst sehenswert. Wir sahen nicht nur eine tolle Landschaft, sondern wir machten Musik, sahen Alpensteinböcke in der freien Natur, besichtigten von der Marienbrücke aus das Schloss Neuschwanstein und durchkämmten zum Schluss, als wir schon ganz kaputt waren, die Pöllatschlucht. Die weckte nach über fünf Stunden Wanderung noch einmal alle unsere Lebensgeister, denn das tosende Wasser war super genial!
Klar könnt Ihr diese Szenen dann wieder in unserem neuen Film sehen, den Bob wie gewohnt dreht.
Bis morgen!

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