In den Weinbergen

Pan und Pe lassen offen, wen sie mit nach Amerika nehmen. Wen’s trifft hierzubleiben, wissen wir nicht, aber wir könnten ihnen nicht böse sein. Sie bemühen sich nämlich, uns ein abwechlsungsreiches Programm zu bieten. So auch heute, als Marc und ich die nähere Gegend mit ihnen erkunden durften. Es war wirklich schön, bei herrlichem Sonnenschein durch die Weinberge zu laufen, genauer gesagt den Steinweinpfad entlang.

Steinweinpfad

Marc war ganz aufgeregt, so richtig weg ohne die anderen Smoochies war er noch nicht, ich dagegen komme als Hamburger Deern bekanntlich aus einer Metropole, dem sogenannten Tor zur Welt, wie wir Hamburger selbstbewusst sagen. Da sind mir Unterwegssein und Weltoffenheit ins Blut gelegt. Wie gesagt, ein schöner Rundgang, zumal wir zum Abschluss zum Flugplatz auf dem Schenkenturm fuhren, wo wir uns Segelflieger und Motorflieger anschauten und Starts und Landungen betrachteten. Und nach dem USA-Urlaub werden wir hier einmal lecker Pizza-Essen gehen. Vorfreude ist also garantiert.

Sieben Welten und ein Moor

Tim und Fabi im Moor

Kurz vor unserem Urlaub in den USA sind wir heute schon einmal üben gegangen. Wir fuhren ins Schwarze Moor in der Hochrhön. Das war richtig spannend, denn wir haben jede Menge interessanter Pflanzen und moorige Landschaften gesehen. Da das Schwarze Moor noch weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand ist, gab’s Mooraugen, Pilze und vieles mehr zu bewundern, und so wurde der über zwei Kilometer lange Rundweg wirklich spannend – inklusive Bratwurst.

Da das alles unsere Phantasie anregte, hatten Tim und ich natürlich gleich die Idee, einen Smoochies-Moor-Gruselfilm zu drehen. Herrlich schaurig, soll er werden. Um Euch die Location, wie das im Filmfach so heißt, zu zeigen, haben wir einen kurzen Smoochies on Tour-Clip gedreht, den der gute Bob jetzt zusammenschneidet. Ich hoffe, unser Cutter wird noch vor unserem Take Off nach Amerika fertig.

Danach ging es für vier Stunden in die Sieben Welten in Künzell. Wirklich schön ist die gesamte Anlage, auch wenn der Bereich für uns Kinder noch nicht fertig ist. Leider war es den Mädels ein wenig zu kalt, denn das Wasser hat keine thermetypischen Temperaturen. Aber die Baumsaune fanden wir alle atemberaubend.

Für Marc und Annabelle war der gestrige Tag ein ganz besonderer Tag: Sie waren erstmals mit uns unterwegs. Ich muss zugeben, so langsam wird es auf der Rückbank eng…

Ein Geschenk für Tim

Da wird sich Tim hoffentlich freuen, und ihn vielleicht auch ein wenig über das schlechte Spiel seiner königsblauen Jungs hinwegtrösten. Ich habe ihm nämlich einen neuen Schalke-Schal gekauft. Er kleidet nicht nur mich außerordentlich gut, sondern ihn bestimmt auch.

Anabelle in königsblau

Meine Tage in Hamburg

Anabelle schaut DVD Der Tim hat es ja schon geschrieben: Ich bin die Neue. Anabelle ist mein Name, mit nur einem “n”. Dies an die Adresse des Pan, der meinen wundervollen Namen mit einem zweiten “n” verhunzte.

Im Moment bin ich in Hamburg, Bobs zweiter Heimat. Das habe ich von seinen Freunden, den Nord-Smoochies, dauernd erzählt bekommen. Ein richtig cooler Typ sei er. Na klar bin ich als Mädel anders, und doch ist es hier auch für mich ganz nett. Aus dem Haus traue ich mich nicht, weshalb ich heute gefaulenzt und DVD geschaut habe.

Nun freue ich mich auf meine erste Zugfahrt, dann werde ich endlich die anderen Smoochies im Süden kennenlernen. Und natürlich die Pe!

Anruf vom Pan! Nachwuchs

Die Neue, eine echte Hanseatin, eine echte Hamburger Deern!

Das gibt’s doch gar nicht. Gerade hat der Pan angerufen. Kaum zu glauben, was er uns erzählte. Eine nette, junge Dame hat sich zu ihm gesellt. Sie möchte unbedingt zu uns. Sie ist hübsch geschminkt, hat eine Blume im Haar und sogar Bauchtaschen! Ich habe die Hoffnung, dass sie mir beim Geldtransportieren helfen kann.

Aber schüchtern ist sie, sehr sogar. Sie redet nur mit den Nordsmoochie und hat dem dem Pan noch einmal ihren Namen verraten. Da muss wohl mal wieder Pe ans Werk. Ob sie ihn weiß?

Wir freuen uns auf jeden Fall! Weitere Infos folgen!

Badarbeiten

Was für ein arbeitsreicher Tag für Bob und Herrn Schmidt. In unserer Wohnung muss einiges getan werden. Zwei neue Fenster wird es geben und eine neue Duschkabine. Gestern ging es los mit der Duschkabine. Sie wurde demontiert, und anschließend haben unsere beiden Handwerker geschrubbt und alles blitzeblank sauber gemacht. Die waren ganz schön beschäftigt.

Bob murmelte dauernd etwas davon, dass er endlich seinen Traktor aus Helsinki haben müsste, dann ginge das viel schneller alles. Wir anderen Smoochies rätseln zwar, was er mit seinem Traktor in dem engen Badezimmer samt Duschkabine hätte anstellen wollen, aber wenn er meint… Jedenfalls hat Herr Schmidt ihn beruhigt, und sie haben es wirklich gut sauber gemacht.

Das erste Duschvergnügen gehört am Dienstag dann unseren beiden Handwerkern. Versprochen.

Adios, Barcelona

Emily elegant Abschied. Leider. Denn Barcelona hat uns richtig gut gefallen. Das Wetter spielte heute nicht mit, was schade war, denn so machte die Pe kein einziges Foto. Aber sie nutzte den Tag, um für Emily, Liselle und sich weitere hübsche T-Shirts zu kaufen. Zehn Stück hat sie für die Damen der Familie gekauft! Ich nenne sie mal T-Shirts, als Bub kenne ich den Modefachausdruck nicht so richtig, trage bekanntlich selbst bevorzugt ausschließlich Hoodies und Latzhosen.

Der Tag war aber auch für uns Smoochies ungewöhnlich, denn Pe und Pan gingen doch tatsächlich alleine los. Wir mussten im Hotel bleiben! Dem Umstand nach, wie schnell sie wieder zurück waren, zeigte, dass sie sich selbst dabei sehr unwohl gefühlt haben müssen, und Pe schaute auch recht traurig. Geschieht ihnen recht. Ohne uns!

Gegen 15.30 Uhr machten wir uns dann auf zum Flughafen, wo Pan versuchte, uns mit einem Eis zu bestechen. Einen Kaffee gab es obendrein dazu. Ja, ja, das schlechte Gewissen. Doch egal: Es waren tolle fünf Tage in Barcelona, die uns Smoochies viel, viel Spaß gemacht haben.

Übrigens haben wir eine kleine Barcelona-Galerie mit wunderschönen Bildern online gestellt.

Eisloses Vergnügen

Sonnenuntergang Ich beginne nicht gerne mit einer Klage, aber der Pan hat heute sein Versprechen gebrochen: Er wollte jedem von uns mindestens drei Eis kaufen. Tat er aber nicht. Alles war ihm zu teuer. Dabei hätte es eins ja auch getan. “3,50 Euro für eine billige Magnum-Kopie? Mit mir nicht”, sagte er. Und so wurde der ganze Tag zwar eislos, vergnüglich aber dennoch.

Wir fuhren Gondel (nachdem wir 75 Minuten fast warten mussten), liefen viel und besuchten Orte der Olympischen Spiele von 1992. Die haben das hier wirklich schön gebaut. Und alles ist fertig, ganz im Gegensatz zur Kirche, die wir gestern besucht hatten. Bob wäre richtig enttäuscht gewesen, da er nichts mehr hätte tun können. Obwohl – mit seinem Traktor wäre er bestimmt auf die Idee gekommen zu fragen, ob er den Rasen mähen darf.

Es wurde langsam dunkler – wir waren insgesamt wieder mehr als zehn Stunden unterwegs -, und zum Ende des Tages erlebten wir dann ein famoses Farbenspiel am Brunnen auf der Plaça de Espanya. Mit Musik. Liselle sang eifrig mit, und unterstützt vom Wasser und den Farben wurde das Spekatkel für uns Smoochies dank ihrer Gesnagesleistung noch grandioser. Ein wirklich schöner Tag in einer schönen Stadt.

Jede Menge Gaudi

Was tun uns die Füße weh! Mehr als zehn Stunden sind wir durch Barcelona getigert, immer auf den Spuren des Herrn Gaudi. Zunächst aber hatte Fabi das Problem, die Pe wieder auf Vordermann zu bringen. Sie war super schlecht drauf und wollte den ganzen Tag im Hotelzimmer verbringen. Das Wetter war schuld. Es war noch bewölkt und die Straßen waren nass, dabei hatte Bob schon gestern Abend angekündigt, der heutige Tag werde sehr schön. Und was meint Ihr wohl? Er wurde es. Herrlicher Sonnenschein. Und Fabi schaffte es, Pe ein Lächeln abzugewinnen und zu überzeugen, mit uns zu kommen.

Zunächst ging es zur Gaudi-Kirche Sagrada Familia. Was für ein Bauwerk sahen wir, nachdem wir die Besucherschlange überwunden hatten! Schön verspielt, aber noch nicht fertig. Das veranlasste unserer guten Bob dazu anzukündigen, er und Herr Schmidt würden hier mal Dampf reinbringen, sobald sein Traktor aus Helsinki angekommen sei. 30 Jahre weitere Bauzeit? Das würden die beiden erheblich verkürzen. Ja, ja, immer ein loses Mundwerk.

Auf der längsten Bank der Welt

Von der Kirche aus ging es zum Parc Güell. Da marschierten wir mehrere Stunden hindurch, auch hier ein paar schöne Gaudi-Häuser. Aber voll. Richtig voll. Wir konnten gar nicht richtig für die Kameras posieren. Dauernd stahl sich jemand vor die Linse. Schön ist der Park trotzdem, jede Menge Livemusik, und besonders Bob kam bei Reggae auf seine Kosten.

Zu guter letzt ging es dann noch in die Altstadt, die hier Barri Gotic heißt. Nach unserem ersten Kaffee am Tag – gegen 18.30 Uhr getrunken – aßen wir dort ein super leckeres Baguette und wurden Zeugen, wie die Dunkelheit langsam Barcelona einhüllte. Das sah so genial aus, dass Pe und Pan auf unsere Bitten sogar noch mal zum Casa Battlo gingen. Tim und Emily hatten so davon vorgeschwärmt, dass wir es unbedingt sehen wollten. Beleuchtet sah es noch eindrucksvoller aus.

Ein einmal mehr schöner Tag mit den Pepantens.

Para bailar la rambla

Emily am Hafen “Para bailar la rambla. Para bailar la rambla.” Genau so hätte unsere Liselle heute gesungen, wäre sie über die Flaniermeile La Rambla gelaufen. Hier wurde auf einer Länge von 1,3 Kilometern nicht getanzt wie im ursprünglichen Stück von Los Lobos, sondern halt eben promenadet. Hui, was gab es vieles zu sehen, sogar eine Verbrecherverfolgungsjagd der Polizei, ein Moment, den unser Bob mal nicht mit seinem bekannten Markenruf “Draaamatische Momente” kommentieren konnte. Schade.

Gesehen haben wir heute vieles, lecker gefrühstückt auch, bei Farncesco, der uns zwar falsch bediente (Kaäse-Schinken Baguette für Pe), aber wir waren dennoch sehr gut und lecker versorgt. Ein köstlicher Kaffee, der sogar der Pe so gut mundete, dass sie glatt einen zweiten trank. Und Gaudi haben wir heute auch gesehen, das Casa Battlo. Nettes Haus, aber sauteuer der Eintritt.

Unsere Pe ist übrigens richtig sauer. Das Wetter spielt nämlich nicht mit. Es ist zwar heiß, aber bewölkt und damit schwül. Doch davon lassen wir uns die Laune nicht nehmen, denn morgen wollen wir Weiteres sehen.

Agent Tim Ansonsten: Pe fotografiert ausgiebig Fisch, obswohl sie den Gestank hasst. Pan riecht, wenn er was riecht, nur, wenn es extrem stinkt oder sonst halt als Rauchiges. Am Strand gibt es kleine Katzen und Ratten, die um die Wette rennen. Wir waren auch in einem super coolen Spionageladen. Da gibt es Minikameras, Mikrofone und vieles mehr. Spannend!

Aber ansonsten ist alles super nett. Ach ja: Wir drehen wieder einen Film. Emily und ich haben den ersten Tag moderiert! Genial!

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